MiroFish baut aus ein paar Dokumenten eine simulierte Öffentlichkeit: dutzende KI‑Personen mit eigenen Meinungen, die tagelang über eine Ankündigung diskutieren. Man schaut zu, liest den Report und weiß vorher, welche Einwände kommen.
Kein Fachwissen nötig. Das ganze System lässt sich in vier Sätzen erklären, alles Weitere auf dieser Seite ist nur die Vertiefung davon.
MiroFish liest die Dokumente und verortet jede Person, jede Zahl und jede Beziehung darin.
→Aus jedem genannten Akteur wird eine KI‑Person mit Meinung, Persönlichkeit und eigenem Gedächtnis.
→Die Personen leben mehrere simulierte Tage auf nachgebauten Social‑Media‑Plattformen und streiten über die Ankündigung.
→Ein KI‑Analyst liest die ganze Debatte und fasst zusammen: Welche Einwände dominieren, was baut Vertrauen auf.
Beispiel auf dieser Seite: eine fiktive Möbelkette namens Arve kündigt ein Möbel‑Abo an. Das Szenario zieht sich durch alle Schritte, damit man jeden Schritt konkret sieht.
Der Seed ist das Startpaket: normale Text‑Dokumente, die beschreiben, worum es geht. Kein Spezialformat, wenige Seiten reichen. Die Simulation kann nur so klug sein wie ihr Seed, deshalb ist er der größte Qualitätshebel.
Ein guter Seed liest sich wie ein Casting‑Dokument fürs Theater und enthält vier Dinge:
Neben den Dokumenten schreibt man in 5 bis 10 Sätzen, was untersucht werden soll: welches Szenario, welcher Zeitraum, worauf die Auswertung achten soll. Das Muster links kann man praktisch immer verwenden.
Der Prompt steuert, wie die Simulationswelt aufgebaut wird und mit welcher Brille der Report geschrieben wird. Die Charaktere selbst bekommen ihn nie zu sehen.
Ein schwacher Prompt („Sag mir, ob die Kampagne funktioniert") liefert Wahrsagerei. Ein guter Prompt stellt eine präzise Frage an eine kompakte Welt.
Seed hochladen, Prompt eingeben, starten. Ab hier läuft alles ohne Zutun, ein kompletter Durchlauf dauert unter einer Stunde bis wenige Stunden.
Jede Person, jede Organisation, jede Zahl und jede Beziehung aus den Dokumenten wird auf einer Wissenslandkarte verortet. Das ist das Fundament: Die Simulation kennt danach die Welt, um die es geht.
Jeder benannte Akteur bekommt einen ausführlichen Steckbrief: Alter, Beruf, Persönlichkeit, Meinung zum Thema, was ihn provoziert, was ihn überzeugt, plus ein eigenes Gedächtnis. Karin aus dem Seed wird jetzt wirklich Karin, die seit 22 Jahren im selben Wohnzimmer sitzt und genau so argumentiert.
Die Charaktere bekommen zwei nachgebaute Plattformen, eine schnelle im Stil von X, eine ausführliche im Stil von Reddit. Dort posten, kommentieren, liken und streiten sie mehrere simulierte Tage lang, mit echtem Tagesrhythmus. Jeder handelt nur aus seinem Charakter heraus. So sieht das aus:
Ein KI‑Analyst beobachtet die gesamte Debatte von oben, kann in der Zeit zurückspulen (wer dachte was an Tag 1 gegenüber Tag 7?) und befragt einzelne Charaktere. Eiserne Regel: Er darf nur zitieren, was in der Simulation wirklich passiert ist. Jede Aussage im Report ist mit einem Original‑Zitat belegt.
Die Charaktere kennen die Untersuchungsfrage nicht. Niemand sagt ihnen „bewertet diese Kampagne". Sie erleben die Ankündigung einfach in ihrem Feed und reagieren, wie es ihr Charakter hergibt. MiroFish befragt die Zukunft nicht, es lässt sie stattfinden und liest danach die Spuren. Genau deshalb kommt nicht das raus, was man hören will, sondern das, was passieren würde.
Der Report kommt automatisch. Und die Fokusgruppe bleibt bestehen: Man wählt eine Person aus und chattet mit ihr, auch noch Wochen später.
Jede Karte ist ein eigener Simulationslauf: eine Frage rein, ein konkretes Ergebnis raus.
„Welcher Kampagnen‑Angle gewinnt: Sicherheit oder Modernität?"
Das kommt rausEine Rangfolge der Botschaften, die Einwände pro Variante und welche Zielgruppe auf welchen Angle anspringt. Der wissenschaftlich am besten abgesicherte Einsatz.
„Was werfen uns die Leute als Erstes vor, und in welcher Reihenfolge?"
Das kommt rausEine priorisierte Einwandliste mit O‑Tönen. Direkt verwertbar für FAQ, Landing Page, Vertrieb und Pressemappe.
„Wie reagiert die Öffentlichkeit in den ersten 7 Tagen auf unsere Ankündigung?"
Das kommt rausStimmungsverlauf, Lagerbildung und Kipppunkte, bevor die echte Pressemitteilung rausgeht.
„Was passiert, wenn mitten in der Kampagne ein kritischer Artikel erscheint?"
Das kommt rausMan sieht, welche Reaktionen entschärfen und welche Öl ins Feuer gießen. Krisenkommunikation proben, ohne Krise.
„Versteht die Zielgruppe diese Landing Page, diesen Claim?"
Das kommt rausMissverständnisse und Reizwörter werden sichtbar, bevor Media‑Budget fließt.
„Warum zögert die skeptische Stammkundin, und was würde sie umstimmen?"
Das kommt rausFokusgruppen‑Tiefe ohne Rekrutierung. Jederzeit nachfragbar, auch Wochen später.
Wer die Grenzen benennt, dem glaubt man auch die Stärken. Deshalb steht das hier genauso groß wie der Rest.
Ein Teleskop, kein Navi: Es zeigt, was auf einen zukommt, nicht die exakte Hausnummer.
Die Simulation ersetzt nicht das Gespräch mit echten Kunden. Sie sorgt dafür, dass einen im echten Gespräch kein Einwand mehr überrascht.
MiroFish ist ein junges Werkzeug, aber die Forschung dahinter ist es nicht. Vier Anker, alle aus publizierten Studien und dokumentierten Fakten.
Nature‑publiziert: KI‑simulierte Stichproben sagten die Ergebnisse von 70 echten Botschafts‑Experimenten mit über 105.000 Teilnehmern voraus, Korrelation 0,85. Genau der Botschaft‑A‑gegen‑B‑Vergleich ist der validierte Anwendungsfall.
Stanford‑Studie mit 1.052 Menschen: KI‑Doubles, gebaut aus ausführlichem Material über echte Personen, replizieren deren Antworten zu 85 % der Genauigkeit, mit der Menschen sich selbst replizieren. Deshalb ist das Casting‑Dokument der Qualitätshebel.
Die Simulations‑Engine ist validiert: Die zugrunde liegende Forschung reproduzierte echte Social‑Media‑Phänomene wie Informationsverbreitung und Herdenverhalten, getestet unter anderem gegen über 100.000 echte Kommentare.
Kein Bastelprojekt: Gebaut von einem 20‑jährigen Studenten, heute eines der meistbeachteten offenen KI‑Projekte des Jahres. Ein bekannter Tech‑Investor sagte innerhalb von 24 Stunden Millionen‑Funding zu. Große Marktforscher wie Ipsos arbeiten an derselben Methode.
Ihr bringt die Frage mit, alles andere übernehmen wir.
Gemeinsam legen wir fest, was getestet werden soll: eine Botschaft, ein Launch, eine Krise. Eine Frage pro Simulation, das hält das Ergebnis scharf.
Uppoint erstellt das Casting‑Dokument, formuliert die Regieanweisung und fährt mehrere Läufe. Was in zwei unabhängigen Läufen gleich rauskommt, ist ein Signal, was nur einmal auftaucht, bleibt Anekdote.
Ihr bekommt den Report, wir gehen ihn gemeinsam durch und interviewen die Personen live zu euren Nachfragen.
Jede Kampagne ist eine Wette. Diese hier kann man vorher durchspielen.
Meldet euch bei eurem Uppoint Kontakt, wir setzen die erste Simulation gemeinsam auf.