MiroFish · einfach erklärt

Die Kampagne testen,
bevor die Welt sie sieht.

MiroFish baut aus ein paar Dokumenten eine simulierte Öffentlichkeit: dutzende KI‑Personen mit eigenen Meinungen, die tagelang über eine Ankündigung diskutieren. Man schaut zu, liest den Report und weiß vorher, welche Einwände kommen.

Ergebnis in Stunden statt Wochen 20 bis 60 simulierte Personen Jede Person danach befragbar
So funktioniert es
Die Basics

Das macht MiroFish.
Vier Dinge, mehr nicht.

Kein Fachwissen nötig. Das ganze System lässt sich in vier Sätzen erklären, alles Weitere auf dieser Seite ist nur die Vertiefung davon.

Es baut eine Wissenslandkarte

MiroFish liest die Dokumente und verortet jede Person, jede Zahl und jede Beziehung darin.

→

Es erschafft Charaktere

Aus jedem genannten Akteur wird eine KI‑Person mit Meinung, Persönlichkeit und eigenem Gedächtnis.

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Es lässt sie diskutieren

Die Personen leben mehrere simulierte Tage auf nachgebauten Social‑Media‑Plattformen und streiten über die Ankündigung.

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Es schreibt einen Report

Ein KI‑Analyst liest die ganze Debatte und fasst zusammen: Welche Einwände dominieren, was baut Vertrauen auf.

Was man reingibt

Zwei Zutaten. Das war der ganze Input.

Beispiel auf dieser Seite: eine fiktive Möbelkette namens Arve kündigt ein Möbel‑Abo an. Das Szenario zieht sich durch alle Schritte, damit man jeden Schritt konkret sieht.

01
Schritt 1 · Der Seed

Die Dokumente, die man reingibt

Der Seed ist das Startpaket: normale Text‑Dokumente, die beschreiben, worum es geht. Kein Spezialformat, wenige Seiten reichen. Die Simulation kann nur so klug sein wie ihr Seed, deshalb ist er der größte Qualitätshebel.

Ein guter Seed liest sich wie ein Casting‑Dokument fürs Theater und enthält vier Dinge:

  • 1Die Fakten. Was wird angekündigt, welche Zahlen, welche Vorgeschichte, mit Datumsangaben.
  • 2Die Menschen. Benannte Personen mit Rolle und Startmeinung als Zitat. Wer keinen Namen hat, wird kein Charakter.
  • 3Die Beziehungen. Wer liest wen, wer vertraut wem, wer liegt mit wem im Clinch.
  • 4Die Streitpunkte. Offene Fragen offen markieren, sie werden die Konfliktachsen der Debatte. Und: Skeptiker bewusst überbesetzen, KI‑Personen sind von Natur aus zu freundlich.
seed_moebel-abo.txt · Auszug
FaktArve kündigt am 3. März „Arve Flex" an: Möbel im Monats‑Abo, Sofa ab 29 Euro/Monat, Laufzeit 12 bis 36 Monate.
K Karin, 54Stammkundin seit 22 Jahren · liest den Tagesblick„Ein Sofa mietet man nicht, ein Sofa besitzt man."
J Jonas, 27Finanz‑Blogger, 40.000 Follower · rechnet alles nach„Ich glaube keiner Rabatt‑Story, die ihre Preistabelle versteckt."
B Frau BergerVerbraucherschützerin · wird von Medien zitiert„Bei Abos entscheidet das Kleingedruckte, nicht die Werbung."
StrittigWas passiert bei Kratzern, bei Kündigung und mit zurückgegebenen Möbeln? Im Seed bewusst als offene Frage markiert.
Die Regieanweisung · ausgefülltes Muster
„Die Möbelkette Arve kündigt ein Möbel‑Abo an. Analysiere, wie sich die öffentliche Debatte in den ersten 7 Tagen entwickelt. Fokus auf: 1) Stimmungsverlauf, 2) die häufigsten Einwände, 3) welche Argumente Vertrauen aufbauen und welche es zerstören. Lege dich nicht auf ein Ergebnis fest, zeige die Wendepunkte."
ZeitfensterEin klarer Zeitraum gibt der Simulation einen realistischen Erzählbogen.
Fokus3 bis 5 nummerierte Punkte, damit der Analyst gezielt untersucht statt beliebig.
Offen„Lege dich nicht fest" erzwingt Ergebnisoffenheit. Man will Verzweigungen sehen, keine Wahrsagerei.
02
Schritt 2 · Der Prompt

Die Regieanweisung

Neben den Dokumenten schreibt man in 5 bis 10 Sätzen, was untersucht werden soll: welches Szenario, welcher Zeitraum, worauf die Auswertung achten soll. Das Muster links kann man praktisch immer verwenden.

Der Prompt steuert, wie die Simulationswelt aufgebaut wird und mit welcher Brille der Report geschrieben wird. Die Charaktere selbst bekommen ihn nie zu sehen.

Ein schwacher Prompt („Sag mir, ob die Kampagne funktioniert") liefert Wahrsagerei. Ein guter Prompt stellt eine präzise Frage an eine kompakte Welt.

Der Durchlauf

Dann übernimmt MiroFish.
Vier Schritte, vollautomatisch.

Seed hochladen, Prompt eingeben, starten. Ab hier läuft alles ohne Zutun, ein kompletter Durchlauf dauert unter einer Stunde bis wenige Stunden.

1
Wissenslandkarte bauen

MiroFish liest den Seed

Jede Person, jede Organisation, jede Zahl und jede Beziehung aus den Dokumenten wird auf einer Wissenslandkarte verortet. Das ist das Fundament: Die Simulation kennt danach die Welt, um die es geht.

Dauer: MinutenInput: der Seed aus Schritt 1
2
Charaktere casten

Aus jedem Akteur wird eine Person

Jeder benannte Akteur bekommt einen ausführlichen Steckbrief: Alter, Beruf, Persönlichkeit, Meinung zum Thema, was ihn provoziert, was ihn überzeugt, plus ein eigenes Gedächtnis. Karin aus dem Seed wird jetzt wirklich Karin, die seit 22 Jahren im selben Wohnzimmer sitzt und genau so argumentiert.

Steckbrief: ~2.000 Zeichen pro PersonTypisch: 20 bis 60 Personen
3
Simulation läuft

Die Personen leben eine Woche im Netz

Die Charaktere bekommen zwei nachgebaute Plattformen, eine schnelle im Stil von X, eine ausführliche im Stil von Reddit. Dort posten, kommentieren, liken und streiten sie mehrere simulierte Tage lang, mit echtem Tagesrhythmus. Jeder handelt nur aus seinem Charakter heraus. So sieht das aus:

Simulation · Möbel‑Abo Tag 1 von 7
Beiträge: oft über 1.000Kosten: Bruchteil eines echten Panels
4
Report schreiben

Ein Analyst liest alles und fasst zusammen

Ein KI‑Analyst beobachtet die gesamte Debatte von oben, kann in der Zeit zurückspulen (wer dachte was an Tag 1 gegenüber Tag 7?) und befragt einzelne Charaktere. Eiserne Regel: Er darf nur zitieren, was in der Simulation wirklich passiert ist. Jede Aussage im Report ist mit einem Original‑Zitat belegt.

Output: Report + befragbare Personen

Warum das keine Gefälligkeitsantwort ist

Die Charaktere kennen die Untersuchungsfrage nicht. Niemand sagt ihnen „bewertet diese Kampagne". Sie erleben die Ankündigung einfach in ihrem Feed und reagieren, wie es ihr Charakter hergibt. MiroFish befragt die Zukunft nicht, es lässt sie stattfinden und liest danach die Spuren. Genau deshalb kommt nicht das raus, was man hören will, sondern das, was passieren würde.

Wenn der Durchlauf fertig ist

Zwei Dinge kommen raus. Beide sofort nutzbar.

Der Report kommt automatisch. Und die Fokusgruppe bleibt bestehen: Man wählt eine Person aus und chattet mit ihr, auch noch Wochen später.

Mit den Personen chatten
Person wählen und fragen · wie eine Fokusgruppe, die nie nach Hause geht
Eigene Frage an die Person stellen …
Der automatische Report
Auszug · fiktives Möbel‑Abo‑Beispiel
Dominante Einwände · nach Anteil an der Debatte
„Mieten ist teurer als Kaufen" · ab Tag 1, hält bis Tag 738 %
„Was passiert bei Schäden und Kündigung?"29 %
„Noch ein Abo" · Abo‑Müdigkeit19 %
„Nachhaltigkeit nur als Marketing?"9 %
Stimmungsverlauf · 7 Tage
Tag 1Tag 5: Tief · Schweigen zu KündigungsfristenTag 7
Kipppunkt der Woche
„Update: Arve hat die Preistabelle veröffentlicht. Transparenz zieht bei mir. Bin von skeptisch auf neutral."Jonas, Tag 6 · Original‑Zitat aus der Simulation
Wofür man das benutzt

Sechs Fragen, die man vorher beantwortet bekommt.

Jede Karte ist ein eigener Simulationslauf: eine Frage rein, ein konkretes Ergebnis raus.

Zwei Botschaften vergleichen

„Welcher Kampagnen‑Angle gewinnt: Sicherheit oder Modernität?"

Das kommt rausEine Rangfolge der Botschaften, die Einwände pro Variante und welche Zielgruppe auf welchen Angle anspringt. Der wissenschaftlich am besten abgesicherte Einsatz.

Einwände vorher kennen

„Was werfen uns die Leute als Erstes vor, und in welcher Reihenfolge?"

Das kommt rausEine priorisierte Einwandliste mit O‑Tönen. Direkt verwertbar für FAQ, Landing Page, Vertrieb und Pressemappe.

Den Launch proben

„Wie reagiert die Öffentlichkeit in den ersten 7 Tagen auf unsere Ankündigung?"

Das kommt rausStimmungsverlauf, Lagerbildung und Kipppunkte, bevor die echte Pressemitteilung rausgeht.

Eine Krise üben

„Was passiert, wenn mitten in der Kampagne ein kritischer Artikel erscheint?"

Das kommt rausMan sieht, welche Reaktionen entschärfen und welche Öl ins Feuer gießen. Krisenkommunikation proben, ohne Krise.

Texte härtetesten

„Versteht die Zielgruppe diese Landing Page, diesen Claim?"

Das kommt rausMissverständnisse und Reizwörter werden sichtbar, bevor Media‑Budget fließt.

Die Zielgruppe interviewen

„Warum zögert die skeptische Stammkundin, und was würde sie umstimmen?"

Das kommt rausFokusgruppen‑Tiefe ohne Rekrutierung. Jederzeit nachfragbar, auch Wochen später.

Ehrlich gesagt

Was es kann. Und was nicht.

Wer die Grenzen benennt, dem glaubt man auch die Stärken. Deshalb steht das hier genauso groß wie der Rest.

✓Darauf ist Verlass

  • Einwände sammeln, vollständiger und schneller als jedes Brainstorming.
  • Botschaften in eine Rangfolge bringen: Variante A schlägt Variante B, mit Begründung.
  • Debatten‑Dynamik zeigen: welche Lager sich bilden, wo die Stimmung kippt, welche Argumente wandern.
  • Vertrauen verstehen: welche Fakten und Botschaften Vertrauen aufbauen und welche es zerstören.
  • Personen liefern, die man befragen kann, jederzeit und beliebig oft.

✕Das liefert es bewusst nicht

  • Keine Kaufraten, keine Prozentwerte, keine Umsatzprognosen. Dafür ist es nicht gebaut, wer das verspricht, verkauft Scharlatanerie.
  • Keine Garantie, dass die echte Öffentlichkeit genauso reagiert. Sie ist chaotischer und gehässiger.
  • KI‑Personen sind zu freundlich. Deshalb besetzen wir Skeptiker bewusst über.
  • Sie einigen sich zu schnell. Deshalb zählt der Verlauf der Debatte mehr als ihr Endkonsens.
  • Erfundene Details können vorkommen. Ergebnisse sind Hypothesen, die stärksten davon prüfen wir mit echten Menschen, bevor entschieden wird.

Ein Teleskop, kein Navi: Es zeigt, was auf einen zukommt, nicht die exakte Hausnummer.

Die Simulation ersetzt nicht das Gespräch mit echten Kunden. Sie sorgt dafür, dass einen im echten Gespräch kein Einwand mehr überrascht.

Warum das seriös ist

Die Methode ist wissenschaftlich belegt.

MiroFish ist ein junges Werkzeug, aber die Forschung dahinter ist es nicht. Vier Anker, alle aus publizierten Studien und dokumentierten Fakten.

0,85

Nature‑publiziert: KI‑simulierte Stichproben sagten die Ergebnisse von 70 echten Botschafts‑Experimenten mit über 105.000 Teilnehmern voraus, Korrelation 0,85. Genau der Botschaft‑A‑gegen‑B‑Vergleich ist der validierte Anwendungsfall.

85 %

Stanford‑Studie mit 1.052 Menschen: KI‑Doubles, gebaut aus ausführlichem Material über echte Personen, replizieren deren Antworten zu 85 % der Genauigkeit, mit der Menschen sich selbst replizieren. Deshalb ist das Casting‑Dokument der Qualitätshebel.

100.000+

Die Simulations‑Engine ist validiert: Die zugrunde liegende Forschung reproduzierte echte Social‑Media‑Phänomene wie Informationsverbreitung und Herdenverhalten, getestet unter anderem gegen über 100.000 echte Kommentare.

24 h

Kein Bastelprojekt: Gebaut von einem 20‑jährigen Studenten, heute eines der meistbeachteten offenen KI‑Projekte des Jahres. Ein bekannter Tech‑Investor sagte innerhalb von 24 Stunden Millionen‑Funding zu. Große Marktforscher wie Ipsos arbeiten an derselben Methode.

So läuft es mit Uppoint

Drei Schritte. Einer davon ist eurer.

Ihr bringt die Frage mit, alles andere übernehmen wir.

Frage definieren

Gemeinsam legen wir fest, was getestet werden soll: eine Botschaft, ein Launch, eine Krise. Eine Frage pro Simulation, das hält das Ergebnis scharf.

Wir bauen den Seed und fahren die Läufe

Uppoint erstellt das Casting‑Dokument, formuliert die Regieanweisung und fährt mehrere Läufe. Was in zwei unabhängigen Läufen gleich rauskommt, ist ein Signal, was nur einmal auftaucht, bleibt Anekdote.

Ergebnis‑Workshop

Ihr bekommt den Report, wir gehen ihn gemeinsam durch und interviewen die Personen live zu euren Nachfragen.

Jede Kampagne ist eine Wette. Diese hier kann man vorher durchspielen.

Meldet euch bei eurem Uppoint Kontakt, wir setzen die erste Simulation gemeinsam auf.